Raus in den Frühling – aber nicht ohne UV-Schutz!

Die Sonne scheint, das erste Grün sprießt und die Tage werden länger. Es ist Frühling. Also, ab nach draußen! Aber Vorsicht. Es ist auch Zeit, bereits jetzt an Sonnenschutz zu denken. Denn egal ob Frühling oder Sommer: UV-Strahlung schadet der Haut. Viel zu oft wird die Kraft der Frühlingssonne unterschätzt, dabei ist unsere Haut, nach den dunklen Wintermonaten besonders lichtempfindlich. Auch die Ozonschicht spielt dabei eine große Rolle – sie ist im Frühjahr dünner. Dadurch gelangt mehr schädliche UV-Strahlung durch die Atmosphäre zu uns und damit auf unsere Haut.

Hautschäden durch UV-Strahlung
Zu viel Sonnenlicht kann deshalb auch im Frühling zu schweren Hautschäden führen: das sind vorzeitige Hautalterung, Sonnenallergien und sogar Hautkrebs. Es ist daher unerlässlich, Gesicht und Körper vor den negativen Effekten der UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. Das gilt insbesondere für Kinderhaut, die viel dünner und empfindlicher ist als die Haut Erwachsener – und natürlich auch anfälliger für Lichtschäden. Aber auch für Menschen mit heller Haut und – meist Männer, die sich beruflich oder privat viel draußen aufhalten müssen. UV-Licht gilt als einer der wesentlichen Krebserzeuger. Es wird seit 2009 auf derselben Stufe wie z.B. Zigarettenrauch oder Formaldehyd eingestuft.

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen zwei Formen von Hautkrebs. Zum einen gibt es den schwarzen Hautkrebs – dieser tritt seltener auf, ist aber deutlich aggressiver. Und zum anderen den sogenannten weißen Hautkrebs, auch „nicht-melanozytärer Hautkrebs“ genannt. Er entsteht in den meisten Fällen an den Körperarealen, die vermehrt der Sonne ausgesetzt sind – also im Gesicht, auf der Kopfhaut, an Unterarmen oder an den Händen. Die Anzahl der Neuerkrankungen steigt mit zunehmendem Lebensalter stark an und kann sogar lebensbedrohlich werden.

Ein konsequenter UV-Schutz, mit sehr hohem Lichtschutzfaktor ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme, aber auch Versorgung, wenn es bereits zur Diagnose einer Vorstufe des hellen Hautkrebs (aktinischer Keratose) gekommen ist.

Vitamin D – Das Sonnenvitamin für Ihre Gesundheit
Grundsätzlich braucht der Körper aber UV-Licht. Es lässt den Serotoninspiegel ansteigen, was unsere Stimmung verbessert, und regt die Vitamin D-Produktion an. Gemeint ist dabei das Vitamin D3 – das sogenannte „Wohlfühlvitamin“. Es unterstützt mehr als 30 wichtige Körperfunktionen, wie die Gesundheit der Knochen, die Muskulatur und das Immunsystem. Über die Nahrung können wir nur rund 10% des Vitamins aufnehmen. Die Hauptquelle ist also das Sonnenlicht. Auf Grund unseres modernen Lebensstils halten wir uns jedoch häufiger in geschlossenen Räumen (auch Autos) auf. Die Verwendung von Sonnenschutzmitteln bzw. Cremes mit vorgeschriebenen Lichtschutzfaktor sind heute üblich und auch nützlich gegen Hautkrebs, blockieren aber die UVB-Strahlung und schränken somit die Vitamin D-Produktion in der Haut ein. 82% der Männer und 91% aller Frauen in Deutschland sind laut der aktuellen Nationalen Verzehrstudie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung durchgeführt wurde, mit Vitamin D unterversorgt. Zu den Risikogruppen gehören junge Erwachsene, Senioren und Frauen. Auch bei Stress und erhöhter Belastung für Sportler, bei einer vegetarischen oder veganen Ernährungsweise und regelmäßiger Medikamenteneinnahme ist Vitamin D besonders wichtig. Anzeichen für einen Mangel sind häufige Erkrankungen und Infektionen, dauerhafte Erschöpfung und Müdigkeit, aber auch Knochen- und Rückenschmerzen, sowie ständige Stimmungsschwankungen und Haarausfall. Ihren persönlichen Vitamin D-Spiegel kann zum Beispiel ein Arzt ermitteln. Mit Nahrungsergänzungsmitteln könnten Defizite ausgeglichen oder Allergien schon im Vorfeld abgeschwächt werden.

Mit diesen Tipps kommen Sie gut durch den Frühling!
  • Zwischen 11 und 3 ist sonnenfrei!
  • Schutz durch Kopfbedeckung, Sonnenbrille mit UV-Schutzgläsern und weite schwarze Kleidung (diese reflektiert das Licht eher als helle)
  • Viel Trinken, Vitamine A, C + E, Carotin
  • Sonnencreme mit UV-A und UV-B sowie hohem LSF verwenden
  • Unbekleideten Körper ausreichend eincremen und nachcremen (2mg pro cm² Haut, bei Erwachsenen entspricht das insgesamt der Größe eines Golfballs!)
  • Haltbarkeit des Sonnenschutzproduktes beachten

Hautanalyse – Welcher Hauttyp sind Sie?
Ob Lotionen, Sprays oder Gele – jede Haut hat individuelle Bedürfnisse. Allergiker vertragen fettfreie Gele oft besser als dickflüssige Lotionen oder Öl. Zudem gibt es heute eine große Bandbreite an Produkten für wirklich jeden Hauttyp. Lassen Sie sich in der Hautpflege, ob Sonnenschutz, Tages- oder Nachtpflege beraten.

Nicole Ewald (PTA/Dermopharmazeutin)
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